Innenentwicklung umsetzen

Grafik Innenentwicklung umsetzen

Die Erkenntnisse aus der Veranstaltungsreihe "Werkstatt Innenentwicklung umsetzen" liegen in Form von fünf kurzen Videos vor. 

Die neuen Vorgaben gemäss revidiertem Raumplanungsgesetz und kantonalem Richtplan machen deutlich, dass zukünftig die Siedlungsentwicklung nach innen im Vordergrund stehen wird. Den Regionen und Gemeinden kommt bei der Umsetzung eine Schlüsselrolle zu. Wie kann diese Aufgabe zielgerichtet angegangen werden und welche Erfahrungen haben andere Gemeinden gemacht?

Der Verband Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) hat im Sommer 2016 gemeinsam mit dem Amt für Raumentwicklung die Veranstaltungsreihe Werkstatt «Innenentwicklung umsetzen» organisiert. Alle für Raumplanungsfragen verantwortlichen Gemeindevertreter und Verwaltungsfachleute waren eingeladen.

Die vielfältigen Erkenntnisse aus den Veranstaltungen liegen nun in Form vom fünf kurzen Videos vor. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Innenentwicklung und lernen Sie vier entscheidende Bausteine zu deren Umsetzung kennen.

Ausstellung «Dichte begreifen»

Ausstellungstafel

Die vom kantonalen Amt für Raumentwicklung präsentierte Wanderausstellung «Dichte begreifen» lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Auseinandersetzung mit der Siedlungsentwicklung nach innen ein. Sie zeigt die vielfältigen Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten hinter dem Schlagwort «Verdichtung» auf.
Und sie geht der Frage nach, wie sich Lebensqualität und Dichte in unterschiedlichen Siedlungstypen zusammenbringen lassen.

Die Stimmbevölkerung des Kantons Zürich hat in den letzten Jahren klar zum Ausdruck gebracht, dass sie Massnahmen gegen die zunehmende Zersiedelung wünscht. Im Kanton Zürich ist die Umsetzung bereits eingeleitet. Seit dem 1. Mai 2014 ist das neue Raumplanungsgesetz in Kraft, kurz zuvor hat der Kantonsrat den revidierten kantonalen Richtplan festgesetzt. Damit ist die Richtung vorgegeben: Siedlungsentwicklung nach innen. Die Ausstellung «Dichte begreifen» führt auf verschiedenen Wegen ans Thema heran:

  • mit informativen und reich bebilderten Stellwänden
  • mit einem dreidimensionalen Modell, das unterschiedliche Siedlungsformen veranschaulicht und die Möglichkeit bietet, selber als Planer aktiv zu werdenmit
  • einem Spiel-Quartett, das an die Besonderheiten unterschiedlicher Wohntypo-logien heranführt – und dem Ausstellungsbesuch einen spielerischen Dreh gibt.

Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Gegenüberstellung von vier Wohntypologien: vom Einfamilienhausquartier bis zum Hochhausquartier. Anhand von 32 konkreten Beispielen aus dem ganzen Kanton Zürich stehen die Stärken und Eigenheiten dieser verschiedenen Wohnformen zur Diskussion. Die Kernfrage lautet: Wo liegen die Qualitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner der unterschiedlichen Quartiere? Welche weichen und welche harten Faktoren machen an einem bestimmten Ort die Lebensqualität aus? Und wie lässt sich das zusammenbringen: Lebensqualität und Dichte?

Die Wanderausstellung wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz erarbeitet und von September 2014 bis Juni 2015 an insgesamt zwölf Standorten im Kanton Zürich ausgestellt.

Ausstellungstafeln als PDF verfügbar