Kommunale Nutzungspläne

Bau- und Zonenordnung

Die Bau- und Zonenordnung regelt die Überbaubarkeit und die Nutzweise der Grundstücke, soweit diese nicht abschliessend durch eidgenössisches oder kantonales Recht bestimmt sind. (PBG § 45.)  

Die Bau- und Zonenordnung setzt sich aus den Vorschriften (Bau- und Nutzungsvorschriften) sowie einer dazugehörigen Karte (Zonenplan) zusammen.

Die Bau- und Zonenordnung liegt in der Kompetenz der Gemeinde und muss mit den übergeordneten Richtplänen übereinstimmen.

Mit Ergänzungsplänen kann die Grundordnung überlagert bzw. ergänzt werden.

Die Bau- und Zonenordnung wird mit der Inkraftsetzung der Genehmigung grundeigentümerverbindlich. 

Ergänzungspläne

Der Grundzonenplan kann mit folgenden Plänen gemäss Art 10. Verordnung über die Darstellung von Nutzungsplänen (VDNP) ergänzt werden:

a.  Kernzonen und Weiler (EP 1),
b.  Quartiererhaltungszonen (EP 2),
c.  Zentrumszonen (EP 3),
d.  Wald- oder Gewässerabstandslinien (EP 4),
e.  Baulinienpläne (EP 5),
f.   Hochhäuser (EP 6),
g.  Aussichtsschutz (EP 7),
h.  Baumschutz und Begrünung (EP 8),
i.   Aussenantennen (EP 9),
j.   Vorgaben zu Wohnnutzungen (EP 10),
k.  Vorgaben zu erneuerbaren Energien (EP 11),
l.   Sonderbauvorschriften (EP 12),
m. öffentliche Gestaltungspläne (EP 13),
n.  private Gestaltungspläne (EP 14).

Die Gemeinden können Inhalte der Ergänzungspläne, soweit dies zweckmässig ist, zusammengefasst darstellen.

Ergänzungspläne können weitere öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen als Informationsinhalte enthalten.