Kontrollpunkt mobile Geräte

Koordinaten begegnen uns täglich. Rund 80% aller Entscheide haben eine räumliche Dimension, die über Koordinaten definiert wird. Navigationsapps und Positionierungsdienste sind im Alltag kaum wegzudenken und helfen Ihnen, Restaurants und Freunde zu finden - mitunter auch Leben zu retten.

Jedes Smartphone verfügt heute über die Möglichkeit, die aktuelle Position mit Hilfe von Satelliten zu bestimmen. Doch wie genau sind diese Geräte eigentlich? Der Kontrollpunkt gibt Ihnen Aufschluss darüber.

Kontrollpunkt mobile Geräte beim Landesmuseum

Koordinaten des Kontrollpunktes

Schweizer Landeskoordinaten LV95  
E (Ost)2'683'256.46 m 
N (Nord)1'248'117.48 m 
Höhe408.36 m ü.M. 
Globales geodätisches Referenzsystem WGS84  
N (nördliche Breite)47°22'43.07"47.3786314°
E (östliche Länge)08°32'27.99"8.54110776°

Geschichte des Steins

Landesgrenzstein 4e

Der Granitstein mit der Bezeichnung 4e markierte von 1971 bis 1986 die Landesgrenze zu Deutschland zwischen den Gemeinden Wasterkingen und Hohentengen am Hochrhein. Durch den grenzüberschreitenden Kiesabbau und die nachfolgende Begradigung der Landesgrenze wurde der Grenzstein nicht mehr benötigt und findet nun inmitten der Stadt Zürich erneute Verwendung.

So können Sie die Genauigkeit Ihres Smartphones oder Navigationsgerätes am Kontrollpunkt überprüfen:

Anwendung Kontrollpunkt mobile Geräte

Smartphone
Scannen Sie den QR-Code oder rufen Sie die Seite https://maps.zh.ch/kp1 auf. Die Abweichung Ihres Gerätes zum zentimetergenau bestimmten Punkt wird angezeigt.

Navigationsgerät
Vergleichen Sie die angezeigten mit den genau bestimmten Koordinaten des Kontrollpunktes.

Was verursacht Ungenauigkeit?

Navigationssatelliten
umkreisen die Erde in mehr als 20'000 Kilometern Höhe. Der Satellitenempfänger misst die Distanz zu den Satelliten und ermittelt mit Hilfe der bekannten Satellitenposition seinen Standort. Vermessungsgeräte können diese Position mit einer Genauigkeit von 1-2 cm bestimmen.

Wetterbedingungen
spielen für heutige Navigationsgeräte keine Rolle. Satellitensignale durchdringen Nebel und Wolken, nicht aber Stein, Metall oder Holz. Dadurch werden Signale von Gebäudefassaden, im Wald und in engen Tälern unterbrochen oder reflektiert. Dies führt zu ungenauen Positionsangaben. Ideal ist freie Sicht nach oben mit weitem Horizont.

Anzahl Messungen
ist entscheidend für die Verbesserung der Genauigkeit. Die meisten Geräte führen eine Messung pro Sekunde aus und berücksichtigen die vorangehenden Messungen in der Positionsberechnung. Je länger gemessen wird, desto genauer wird die Position.