Zürich Hochschulgebiet

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12. September 2019

Veranstaltungszeit: 18 bis 20 Uhr

Adresse: Universität Zürich, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich, Raum KO2-F-180

ÖV:
Tram 6, 9 oder 10 bis Haltestelle
«ETH/Universitätsspital» oder Polybahn zur Polyterrasse

Identität, Schutz und Entwicklung

Im Zürcher Hochschulgebiet wird gebaut: Die beiden Wettbewerbssieger stellen ihre Projekte für das Hochschulgebiet mit einem Fokus auf Stadtentwicklung im historischen Kontext vor. Wie können in einem Quartier mit einer hohen Dichte an Schutzobjekten grosse Volumen verträglich umgesetzt werden?

Doppelvortrag von Emanuel Christ und Christoph Gangenbein, Architekten, und Christine Binswanger, Senior Partner Herzog de Meuron.
Im Anschluss Gespräch mit Prof. Dr. Bernd Nicolai, Universität Bern, und Roger Strub, kantonale Denkmalpflege.

 

15. September 2019

Veranstaltungszeit: 10 bis 17 Uhr,
Treffpunkt für alle Führungen auf der Polyterasse

Adresse: Polyterrasse, Leonhardstrasse 34, 8001 Zürich

ÖV: Tram 6, 9 oder 10 bis Haltestelle
«ETH/Universitätsspital» oder Polybahn zur Polyterrasse

Informationsstand

Werte pflegen, Entwicklung ermöglichen: Welche baukulturellen Werte bestehen im Hochschulgebiet der Stadt Zürich? Wie soll mit diesen umgegangen und die Baukultur in Zukunft weitergeführt werden? Besucherinnen und Besucher erleben die Arbeit der Denkmalpflege sowie die Planung im HGZZ auf thematischen Führungen vor Ort. Die Polyterrasse mit dem atemberaubenden Blick über Zürich lädt zudem zu einem kulinarischen Zwischenstopp ein.

Informationsstand zu allen Veranstaltungen anlässlich des Denkmaltags im Hochschulgebiet, Start- und Schlusspunkt der Führungen sowie Verpflegungsmöglichkeiten.

Vom Füllen der Leere

Bereits vor den aktuellen Erweiterungsabsichten des Universitätsspitals, der ETH und der Universität gab es im Hochschulquartier Platzprobleme. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Innenhöfe in den beiden Hochschulen überbaut und die Polyterrasse neugestaltet, um zusätzlichen Platz für Hörsäle, Büroräume, Bibliotheken, Turnhallen und eine Mensa zu schaffen.
Bei diesen Einbauten – ausgeführt unter anderem von namhaften Architekten wie Ernst Gisel und ETH-Professoren wie Alfred Roth und Charles Edouard Geisendorf – stellt sich heute die Frage nach der Schutzwürdigkeit und nach dem denkmalpflegerischen Umgang mit diesen.

Führung durch Ruggero Tropeano und Jürg Graser, Architekten BSA, sowie Bruno Maurer und Michael Gnehm, Kunsthistoriker.

10, 12.30 und 15 Uhr (Dauer ca. 1 Std. 30 Min.)

Anmeldung vor Ort am Informationsstand

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Universitätsspital

Oberhalb der Altstadt Zürichs, auf einer Geländeterrasse hinter den beiden prominenten Bauten der ETH und der Universität, erstreckt sich der weitläufige Gebäudekomplex des Kantons- und Universitätsspitals. Seine Geschichte an diesem Ort beginnt mit der Niederlegung der barocken Schanzenanlagen.
Neben den wenigen Bauten aus der Entstehungszeit des Spitals sind es vor allem die Bauten von Haefeli/Moser/Steiger aus den Jahren 1942–1952, die das grosszügige Ensemble bis heute prägen – durch architektonische Raffinesse im Umgang mit grossen Volumina und deren Einpassung in eine Gartenlandschaft.
Die Führung am Universitätsspital ermöglicht Einblicke in die Denkweise und Gestaltungsansätze der Bürogemeinschaft Häfeli/Moser/Steiger und einer Schweizer Architektengeneration auf ihrem Weg zwischen Moderne und Tradition.

Führungen durch Nina Hüppi und André Barthel, kantonale Denkmalpflege.

10.30 und 13 Uhr (Dauer ca. 1 Std. 30 Min.)

Anmeldung vor Ort am Informationsstand
 

Geschichte(n) des Zürcher «Cantonsspitals» und des Universitätsspitals

Baum-Veteranen aus Humboldts Zeiten?
Ja: im Unispital-Park.
Gemeinsamkeiten von Johannes Brahms, James Joyce und Gottfried Honegger?
Ja, das Unispital.
Ein Dutzend «medizinische» Strassennamen in Zürich?
Ja, wegen des Unispitals.
Lassen Sie sich überraschen von Einblicken, Rückblicken und Ausblicken am Universitätsspital Zürich USZ!

Ausstellung und Kurzreferate durch Lorenzo Käser, Direktion Forschung und Lehre, Universitätsspital Zürich USZ.

10 bis 17 Uhr

Generationenprojekt Hochschulgebiet Zürich Zentrum

Das Hochschulgebiet mit den Institutionen Universitätsspital, Universität und ETH Zürich ist ein einzigartiger Wissens- und Gesundheitscluster.
Mit dem Generationenprojekt HGZZ wird die bauliche und betriebliche Infrastruktur der drei Institutionen verbessert, die städtebauliche Qualität erhöht und ein lebendiges Hochschulquartier geschaffen.

Geschäftsstelle Gebietsmanagement Hochschulgebiet Zürich Zentrum www.hgzz.zh.ch

10 bis 17 Uhr

Stockargut

Der an die Stadtmauer grenzende Hang des Zürichbergs entwickelte sich im 16. Jahrhundert zu einer bevorzugten Wohnlage der Oberschicht. Das Stockargut und die zugehörige Orangerie mit Festsaal sind ausnahmsweise für die Öffentlichkeit zugänglich und gewähren einen Einblick in die Lebenswelt der Zürcher Textilfabrikanten zur Zeit des Ancien Régime.

Führungen durch Roland Böhmer, kantonale Denkmalpflege, und Nik Biedermann, Architekt.

10, 12 und 14.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std.)

Anmeldung vor Ort am Informationsstand

 

Ehrenhof und Wissensgarten

ETH und Universität waren einst von einem Kranz von Gärten und Plätzen umgeben. In ihnen spiegelte sich das Selbstverständnis der Institutionen, Stolz und Wissenschaft. Dann kamen die Platzprobleme in den Gebäuden und setzten deren Umgebung massiv unter Druck. Wir gehen auf Spurensuche: Was ist von den Ehrenhöfen und Wissensgärten geblieben?

Führungen rund um die ETH sowie die Universität Zürich durch Johannes Stoffler, Landschaftsarchitekt.

11, 13.30 und 15.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std.)

Anmeldung vor Ort am Informationsstand

 

Ein Blick in die Sterne?

Gottfried Sempers Eidgenössische Sternwarte, ein fast vergessenes Juwel des Hochschulgebiets, öffnet seine Tore. Die Führungen, welche sich der inneren Räume und der Gartenanlagen annehmen, ermöglichen Einblicke in die Gestaltungsansätze des ehemaligen Architekturprofessors Gottfried Sempers. Besprochen wird die Geschichte des Baus und dessen Zukunft.

Führungen morgens durch Rita Schiess, dipl. Architektin ETH BSA, und nachmittags durch Gregor Frehner, Steinbildhauer.

10, 12, 14 und 15.30 Uhr (Dauer 1 bis 1.5 Std.)

Anmeldung vor Ort am Informationsstand


Das ehemalige Chemiegebäude der ETH Zürich

Im 1886 entstandenen ehemaligen Chemiegebäude der ETH Zürich war die Moderne zu Hause: Massgebende Architektur und innovative Forschung trafen in diesem heute denkmalgeschützten Gebäude zusammen. Die Bestände der Sammlungen und Archive der ETH Zürich erzählen von diesem historisch bedeutenden Ort:

Wo befand sich das Institut für Photographie, in dem Professor Barbieri Anfang des 20. Jahrhunderts mit der aufkommenden Farbfotografie experimentierte? Welchen Einfluss nahm die damalige Forschung zur Farbstoff- und Textilchemie auf die neu entstehende schweizerische und deutsche Farbenindustrie?

Erfahren Sie an diesem Tag ausserdem mehr über die Vorreiterrolle der Sichtbacksteinkonstruktion der Architekten Bluntschli und Lasius, über die unterschiedlichen Backsteinsorten und –farben oder wie die heutige Materialforschung der ETH Zürich neue Verfahren für die Produktion von leuchtenden und nachhaltigen Farben bei Käfern und Schmetterlingen abschaut. Experten begleiten Sie durch diesen farbigen Tag!

Tag der offenen Tür mit Führungen, Workshops, Kurzvorlesungen und weiteren interaktiven Angeboten!

ETH-Bibliothek und Professur für Bauforschung und
Konstruktionsgeschichte der ETH Zürich (IDB)
www.library.ethz.ch/denkmaltage

10 bis 16 Uhr

Gebäude CAB, Universitätsstrasse 6, 8092 Zürich

Von der Kronenporte zur Stadtkrone

Das Hochschulquartier hat seit dem Bau der barocken Schanzen im 17. Jh. massive städtebauliche Veränderungen erfahren. Wo heute ETH und Uni Zürichs Stadtkrone bilden, verliessen unsere Vorfahren über die Kronenporte die befestigte Stadt. Auf dem Rundgang beleuchten wir die städtebaulichen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Besichtigung des Stadtmodells im Haus zum Rech und anschliessender Stadtrundgang mit Mirjam Brunner und Matthias Köhler, Denkmalpflege Stadt Zürich. Der Rundgang endet am Infostand auf der Polyterrasse.

Denkmalpflege der Stadt Zürich
www.stadt-zuerich.ch/denkmalpflege

10.30 Uhr und 14 Uhr (Dauer ca. 90 Minuten).

Besammlung direkt beim Haus zum Rech (Baugeschichtliches Archiv)

Alternativ um 10.15 Uhr und 13.45 Uhr am Infostand auf der Polyterrasse.



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