Kantonale Denkmalpflege

Architekten P. Artaria, H. Schmidt, M. E. Haefeli, C. Hubacher, R. Steiger, W. M. Moser, E. Roth
Zürich-Wollishofen, Werkbundsiedlung «Neubühl», 1930-1932

AKTUELL

Europäische Tage des Denkmals 2019

Zürich ist mehr als nur Blau und Weiss: 
Auch dieses Jahr stiessen die Europäischen Tage des Denkmals 2019 auf grosses Interesse. Das Motto «Farben» regte zum Nachdenken über die baukulturelle Bedeutung von farblicher Gestaltung an.
Zusammen mit Eigentümern, Vereinen und Organisationen luden die drei Denkmalpflege-Fachstellen des Kanton Zürichs zu einer bunten Mischung aus Führungen, Workshops, Vorträgen und Gesprächen ein. Weitere Infos...

«einst und jetzt» Ausgabe 11/2019

Stillgelegter Sandsteinbruch in Freienbach

Repräsentative Sandsteinbauten und umgenutzte Kirchen.
Rathaus, Grossmünster und Hauptbahnhof: viele repräsentative Gebäude in der Stadt Zürich bestehen aus Sandstein. Die neue Ausgabe von «einst und jetzt» nimmt den regionalen Baustoff unter die Lupe. Das zweite grosse Thema sind Kirchen, Klöster und Kapellen, die bei der Reformation ihre Funktion verloren. Das Spektrum der neuen Nutzungen reicht von der Bibliothek bis zum Stall und der Fabrikhalle.
Medienmitteilung…

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Handbuch «Energie und Baudenkmal»

Gossau. Allenwinden. Fensterdetail
Gossau, Allenwinden. Isolationsfenster vor historischem Schiebefenster.

Einerseits sollen bedeutende Baudenkmäler möglichst unversehrt erhalten bleiben, anderseits Klimaziele über den Weg von Gebäudesanierungen erreicht werden: Diese Ziele scheinen bisweilen in einem Widerspruch zu stehen. Um das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Bestrebungen unter den Fachleuten und den Gebäudeeigentümern zu stärken, haben die Denkmalpflege-Fachstellen der Kantone Bern und Zürich gemeinsam ein Handbuch verfasst. Es vermittelt Grundlagenwissen und zeigt bautechnische Lösungsansätze auf. Das Handbuch ist in vier Hefte gegliedert, die den Schwerpunkten «Gebäudehülle», «Fenster und Türen», «Haustechnik» und «Solarenergie» gewidmet sind. Es wird ausschliesslich in elektronischer Form publiziert. Medienmitteilung…

Instandsetzung des Pavillons Le Corbusier in Zürich

Zürich, Pavillon Le Corbusier
Zürich, Pavillon Le Corbusier

Der Pavillon Le Corbusier im Zürcher Seefeld wurde während der letzten zwei Jahre umfassend saniert. Nun ist das denkmalgeschützte Baudenkmal wieder für das Publikum geöffnet. Es handelt sich hierbei um das letzte Gebäude von Charles-Edouard Jeanneret, alias Le Corbusier. Ausserdem ist es sein einziger in der Deutschschweiz realisierter Bau.
Die Sanierung wurde von den Architekten Silvio Schmid und Arthur Rüegg mit grosser Detailliebe umgesetzt. Den Ausstellungsbetrieb führt neu das Museum für Gestaltung. Auf deren Webseite findet sich auch der mit Unterstützung der kantonalen Denkmalpflege restaurierte Film zur Entstehung des Pavillons des Filmemachers Fredi Murer. Zum Film...

Neuerscheinung des 22. Berichts der Zürcher Denkmalpflege

Der vorliegende 22. Band der seit 1961 veröffentlichten Reihe Zürcher Denkmalpflege beleuchtet die vielschichtige Tätigkeit der kantonalen Fachstelle in den Jahren 2013 und 2014. Innerhalb dieses Zeitraums gelang es, zahlreiche, teils aufwändige Restaurierungen öffentlicher wie privater Baudenkmäler mit Erfolg abzuschliessen. Eine deutliche Mehrheit der von der Denkmalpflege im Rahmen der Bauberatung und der Dokumentation begleiteten Arbeiten konnte mit Mitteln aus dem eigens dafür eingerichteten Fonds unterstützt werden. Vorgängige Archivabklärungen, restauratorische Untersuchungen, geschicktes Verhandeln mit der jeweiligen Bauherrschaft sowie baubegleitende Dokumentationen haben dazu beigetragen, angemessene denkmalpflegerische Lösungen zu entwickeln, Entscheide zu treffen und die Erkenntnisse über bedeutende Zürcher Baudenkmäler entscheidend zu vermehren. Weitere Infos…
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Neustart der «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich»

«Die Kunstdenkmäler der Schweiz» ist eine von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) herausgegebene Buchreihe, die seit 1927 erscheint und aktuell bereits 134 Bände aus zahl­reichen Kantonen umfasst.

Bis 2016 waren die «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich» der Direk­tion der Justiz und des Innern unterstellt (zunächst Fachstelle Kultur, dann Staatsarchiv). Seit Anfang 2018 werden die Kunstden­kmäler­bände in Zusammenarbeit von Uni­versität Zürich (Kunsthistorisches Institut, Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit) und der Baudirektion erarbeitet. Das Projekt wird organisatorisch und fachlich vom Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich betreut. Angesiedelt ist es bei der Kantonalen Denkmalpflege in Dübendorf. Aktuell wird der Bezirk Dielsdorf neu bearbeitet. Weitere Infos…