Kantonale Denkmalpflege

Architekten P. Artaria, H. Schmidt, M. E. Haefeli, C. Hubacher, R. Steiger, W. M. Moser, E. Roth
Zürich-Wollishofen, Werkbundsiedlung «Neubühl», 1930-1932

Lange Nacht der Zürcher Museen 2018

Alterthümer-Magazin mit neuer Ausstellung: Villa Kunterbunt

Am Samstag 1. September ab 19 Uhr wird die neue Jahresausstellung im Rahmen der Langen Nacht der Zürcher Museen eröffnet. Für die kommenden 12 Monate tarnt sich das Alterthümer-Magazin als Villa Kunterbunt. Blau gestreift, grün glasiert und rot gestrichen.... Weitere Infos…

Europäische Tage des Denkmals 2018

Sonntag, 16. September in Uetikon am See

Zwischen Schwefel und Soda: Die Chemische Fabrik Uetikon steht dieses Jahr im Fokus. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die mächtigen Gebäude im Osten des heutigen Fabrikareals. Diese «Kathedralen» auf aufgeschüttetem Terrain waren der Auftakt einer blühenden Industrie. Die kantonale Denkmalpflege bietet Einblicke in das Innere der mächtigen Fabrikhallen und thematisiert die Vergangenheit und Zukunft des Areals und vieles mehr... Weitere Infos…

Im Fokus

Neustart der «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich»

«Die Kunstdenkmäler der Schweiz» ist eine von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) herausgegebene Buchreihe, die seit 1927 erscheint und aktuell bereits 134 Bände aus zahl­reichen Kantonen umfasst.

Bis 2016 waren die «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich» der Direk­tion der Justiz und des Innern unterstellt (zunächst Fachstelle Kultur, dann Staatsarchiv). Seit Anfang 2018 werden die Kunstden­kmäler­bände in Zusammenarbeit von Uni­versität Zürich (Kunsthistorisches Institut, Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit) und der Baudirektion erarbeitet. Das Projekt wird organisatorisch und fachlich vom Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich betreut. Angesiedelt ist es bei der Kantonalen Denkmalpflege in Dübendorf. Aktuell wird der Bezirk Dielsdorf neu bearbeitet. Weitere Infos…

Tätigkeitsbericht des Jahres 2017

Der nun vorliegende Bericht fasst unsere Tätigkeiten im Jahre 2017 zusammen; es ist eine umfassende Darstellung dessen, was Kulturgutpflege alles beinhalten kann.
Einen denkmalpflegerischen Schwerpunkt bildete 2017 unter anderem der Baubeginn der noch andauernden Instandsetzung von Kongresshaus und Tonhalle. Das 1939 für die Landi erbaute klassisch-moderne Kongresshaus und die historistische Tonhalle von 1895 werden dank der Zusammenarbeit aller Beteiligten bald ihren ursprünglichen Glanz zurückerhalten.

Mit dem Löwen auf den Üetliberg

Eine 400 kg schwere Löwenskulptur aus Gips steht im Bauteillager der Denkmalpflege. Ihr natürliches Aussehen ist kein Zufall: Der Künstler Urs Eggenschwyler hielt ab 1890 in seinem kleinen Zoo am Milchbuck selber Löwen. Der Tierfreund zog ein verwaistes Löwenkind auf und pflegte eine innige Beziehung zu ihm. Er schlief bei ihm und führte die Raubkatze – als ausgewachsenen Löwen! – auch mal auf dem Üetliberg spazieren. Beinahe hätte der Löwe, als riesige Marmorskulptur auf einem hohen Podest am See, das Zürcher Stadtbild geprägt. Warum es beim Gipsmodell geblieben ist, erzählt das neue «einst und jetzt». Weitere Infos…

Baden, Rudern, Segeln - Bootshäuser rund um den Zürichsee

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fanden Freizeitaktivitäten wie Baden, Rudern und Segeln immer mehr Verbreitung in der Gesellschaft. An den Ufern des Zürichsees zeugen öffentliche Badeanstalten, Strandbäder, Landestege, Schiffswartehäuschen und nicht zuletzt eine Vielzahl privater Bootshäuser von dieser Entwicklung. Bis heute prägen diese Freizeit- und Infrastrukturbauten das Landschafts- und Ortsbild rund um den Zürichsee massgeblich mit.

So weit das Auge reicht. Zürcher Ausssichtstürme

Der Kanton Zürich verfügt mit seinen insgesamt 15 Aussichtstürmen über eine typlogisch breite Palette aus den vergangenen rund 120 Jahren.
Aussichtstürme sind seit ihrer Entstehung Wahrzeichen und Merkpunkte, die häufig in wenig überbauten Gegenden wichtige gestalterische Akzente von teilweise beachtlicher Qualität setzen. Diesen Bauwerken, die häufig mit sehr individuellen Entstehungsgeschichten verknüpft sind, gilt es aus denkmalpflegerischer Sicht Sorge zu tragen.

Ein Ozeandampfer am Zürichsee

Die kantonale Denkmalpflege Zürich veröffentlicht periodisch einen Bericht mit Einblicken in ihre Tätigkeit. Der nun vorliegende 21. Band umfasst Restaurierungen bedeutender Baudenkmäler, die schwergewichtig im Zeitraum 2011 bis 2012 erfolgreich abgeschlossen wurden – quer durch Regionen, Epochen und Baugattungen.
Der typologische Querschnitt des Bandes reicht von restaurierten Sakralbauten bis zu öffentlichen Bauten. Dargestellt werden zudem verschiedene Wohn- und Geschäftsbauten des 20. Jahrhunderts und auch verschiedene Bauern- und Bürgerhäuser, industriegeschichtlich bedeutende Ensembles, Anlagen oder Infrastrukturbauten. Weitere Infos…