Kantonale Denkmalpflege

Architekten P. Artaria, H. Schmidt, M. E. Haefeli, C. Hubacher, R. Steiger, W. M. Moser, E. Roth
Zürich-Wollishofen, Werkbundsiedlung «Neubühl», 1930-1932

Im Fokus

Neustart der «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich»

«Die Kunstdenkmäler der Schweiz» ist eine von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) herausgegebene Buchreihe, die seit 1927 erscheint und aktuell bereits 134 Bände aus zahl­reichen Kantonen umfasst.

Bis 2016 waren die «Kunstdenkmäler des Kantons Zürich» der Direk­tion der Justiz und des Innern unterstellt (zunächst Fachstelle Kultur, dann Staatsarchiv). Seit Anfang 2018 werden die Kunstden­kmäler­bände in Zusammenarbeit von Uni­versität Zürich (Kunsthistorisches Institut, Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Mittelalters, Archäologie der frühchristlichen, hoch- und spätmittelalterlichen Zeit) und der Baudirektion erarbeitet. Das Projekt wird organisatorisch und fachlich vom Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich betreut. Angesiedelt ist es bei der Kantonalen Denkmalpflege in Dübendorf. Aktuell wird der Bezirk Dielsdorf neu bearbeitet. Weitere Infos…

Tätigkeitsbericht des Jahres 2017

Der nun vorliegende Bericht fasst unsere Tätigkeiten im Jahre 2017 zusammen; es ist eine umfassende Darstellung dessen, was Kulturgutpflege alles beinhalten kann.
Einen denkmalpflegerischen Schwerpunkt bildete 2017 unter anderem der Baubeginn der noch andauernden Instandsetzung von Kongresshaus und Tonhalle. Das 1939 für die Landi erbaute klassisch-moderne Kongresshaus und die historistische Tonhalle von 1895 werden dank der Zusammenarbeit aller Beteiligten bald ihren ursprünglichen Glanz zurückerhalten.

Baden, Rudern, Segeln - Bootshäuser rund um den Zürichsee

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fanden Freizeitaktivitäten wie Baden, Rudern und Segeln immer mehr Verbreitung in der Gesellschaft. An den Ufern des Zürichsees zeugen öffentliche Badeanstalten, Strandbäder, Landestege, Schiffswartehäuschen und nicht zuletzt eine Vielzahl privater Bootshäuser von dieser Entwicklung. Bis heute prägen diese Freizeit- und Infrastrukturbauten das Landschafts- und Ortsbild rund um den Zürichsee massgeblich mit.

So weit das Auge reicht. Zürcher Ausssichtstürme

Der Kanton Zürich verfügt mit seinen insgesamt 15 Aussichtstürmen über eine typlogisch breite Palette aus den vergangenen rund 120 Jahren.
Aussichtstürme sind seit ihrer Entstehung Wahrzeichen und Merkpunkte, die häufig in wenig überbauten Gegenden wichtige gestalterische Akzente von teilweise beachtlicher Qualität setzen. Diesen Bauwerken, die häufig mit sehr individuellen Entstehungsgeschichten verknüpft sind, gilt es aus denkmalpflegerischer Sicht Sorge zu tragen.

Ein Ozeandampfer am Zürichsee

Die kantonale Denkmalpflege Zürich veröffentlicht periodisch einen Bericht mit Einblicken in ihre Tätigkeit. Der nun vorliegende 21. Band umfasst Restaurierungen bedeutender Baudenkmäler, die schwergewichtig im Zeitraum 2011 bis 2012 erfolgreich abgeschlossen wurden – quer durch Regionen, Epochen und Baugattungen.
Der typologische Querschnitt des Bandes reicht von restaurierten Sakralbauten bis zu öffentlichen Bauten. Dargestellt werden zudem verschiedene Wohn- und Geschäftsbauten des 20. Jahrhunderts und auch verschiedene Bauern- und Bürgerhäuser, industriegeschichtlich bedeutende Ensembles, Anlagen oder Infrastrukturbauten. Weitere Infos…

Weg damit! Zürcher Abbruchgeschichten

Immer wieder stösst die Denkmalpflege bei ihrer Arbeit auf prächtige Türen, Fenster und Böden, die herausgerissen und nicht mehr eingebaut werden. Was tun mit diesen Bauteilen? Die Antwort der Denkmalpflege lautet: sammeln und recyceln! Denn was im einen Haus seine Funktion verloren hat, findet vielleicht in einem anderen nochmals Verwendung. Weitere Infos…