Crowdsourcing in der amtlichen Vermessung

20.06.2017 - Mitteilung

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Amtliche Vermessung

Die Qualität der amtlichen Vermessungsdaten hängt massgeblich von ihrer Aktualität ab. Um diese hoch zu halten, geht das Amt für Raumentwicklung neue Wege und nutzt dazu Crowdsourcing.

Seit einem Jahr ist die amtliche Vermessung im Kanton Zürich flächendeckend digital verfügbar und bildet so eine unverzichtbare Grundlage für das Grundbuch, den Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) sowie unzählige weitere Informationen mit Raumbezug. Die Qualität hängt massgeblich von der Aktualität ab: Je aktueller die Daten, desto vielseitiger können sie verwendet werden und umso höher ist ihr Nutzungswert.

Um die Aktualität der Daten hoch zu halten, geht das Amt für Raumentwicklung neue Wege und nutzt dazu Crowdsourcing. Veränderungen oder Unstimmigkeiten können direkt gemeldet werden. Die Amtliche Vermessung sieht darin ein grosses Potenzial zur laufenden Verbesserung der Datenqualität. Diese neue Möglichkeit entbindet aber beispielsweise eine Bauherrin oder einen Bauherrn nicht von der Meldepflicht nach Bauvollendung.

Und so funktioniert es: Die Meldungen können direkt in den Karten der amtlichen Vermessung des kantonalen GIS-Browsers abgesetzt werden – und dies denkbar einfach: ein Mausklick in der Karte, im Infobereich das Meldeformular öffnen, Meldung und Kontaktangaben eingeben und absenden. Die Meldungen werden durch die Vermessungsaufsicht geprüft und anschliessend der Nachführungsstelle zur Bearbeitung weitergeleitet. Über die Erledigung wird danach per E-Mail informiert.

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